Projekt

Empower to React. Connect to Protect

Empower to React. Connect to Protect

Kaum eine Gruppe ist so viel und so selbstverständlich online wie Jugendliche. Social Media, Gaming und Messenger sind für sie kein Zusatz, sondern Teil ihres Alltags. Genau das macht sie aber besonders verletzlich: Aufgrund ihres Alters und ihrer Entwicklungsphase sind sie der Gewalt, die über digitale Plattformen stattfindet, besonders ausgesetzt: Hassrede, Cybermobbing, bildbasierte sexualisierte Gewalt, Cybergrooming und Radikalisierung. Diese Erfahrungen wirken über den digitalen Raum hinaus. Betroffene wissen oft nicht, an wen sie sich wenden können. Das Projekt stärkt Jugendliche und die Erwachsenen, die sie begleiten. Es vermittelt, wie sich digitale Gewalt erkennen lässt und wie man angemessen reagiert.

Empower to React

Die Verantwortung, Gewalt einzuordnen, Schutz zu ermöglichen und angemessen zu reagieren, liegt bei den Erwachsenen. Das Projekt richtet sich deshalb gezielt an Fachpersonen: Lehrpersonen, Schulsozialarbeit, Jugendarbeit, Beratungsstellen und Verbände. Sie stehen im direkten Kontakt mit Jugendlichen und sind oft die ersten Ansprechpersonen, wenn etwas passiert. Rund 150 Schüler:innen haben ihre Erfahrungen und Bedürfnisse eingebracht.

Bisher sind folgende Werkzeuge entstanden:

  • digital-violence.info: Die Public Discourse Foundation hat gemeinsam mit Tech Against Violence die erste Schweizer Informationsplattform zu digitaler Gewalt entwickelt. Ein eigener Bereich behandelt digitale Gewalt im Leben von Jugendlichen von Hassrede bis Radikalisierung. Er zeigt Handlungsoptionen, nennt Anlaufstellen und erklärt die Rechtslage.
  • Guide für Athlet:innen: Gemeinsam mit Swiss Olympic entstand ein Ratgeber für Sportler:innen, vor allem Nachwuchsathlet:innen, die online angegriffen werden. Er beantwortet drei Fragen: Was tun? Wen informieren? Wo gibt es Hilfe?
  • Unterrichtsmaterial: Auf myMoment, der Online-Schreibplattform für Schülerinnen und Schüler in der Deutschschweiz, stehen Aufgaben und Videos zu Hate Speech bereit. 


Connect to Protect

Wir vernetzen relevante Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik, Medien und Zivilgesellschaft, um nachhaltige Schutzmechanismen und wirksame Präventionsstrategien zu erarbeiten. Die Zusammenarbeit mit Kantonen steht im Zentrum des zweiten Projektjahrs 2027. 

Bei Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit: contact@public-discourse.org
 

Workshops für Fachpersonen

Die Public Discourse Foundation bietet Workshops zu digitaler Gewalt im Leben von Jugendlichen für Fachpersonen an. Die Teilnehmenden lernen, digitale Gewalt zu erkennen, im Ernstfall zu handeln und die richtigen Stellen beizuziehen. Anfragen an: contact@public-discourse.org

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